Vivendi Universal verkauft Spielesparte stückweise

11. Februar 2003, 11:50
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Blizzard, Sier und Co. sollen insgesamt 0,8 bis 1,5 Milliarden Euro einbringen

Der Krisen geschüttelte französische Mischkonzern Vivendi Universal hat nach Angaben der Pariser Tageszeitung La Tribune (die Absicht, seine Produktion von Videospielen an verschiedene Verlage zu veräußern. Die gesamte Sparte Vivendi Universal Games (VUG) in einem zu verkaufen "könnte schwieriger sein als vorhergesehen", schreibt das Blatt und fügt hinzu, dass Betriebe wie Sony, Sega oder Electronic Arts vor allem an den Studios Blizzard und Sier interessiert seien.

Interesse

Laut Zeitungsbericht könnten die Studios Universal Universal Interactive übernehmen, während unabhängige Verleger sich für Aktiva interessieren könnten, die von Havas stammen (etwa die interaktiven Lexika). Der Verkauf der gesamten Sparte VUG könnte Vivendi zwischen 800 Millionen Euro und 1,5 Milliarden Euro einbringen. 2002 verzeichnete Vivendi einen Umsatz von 61 Milliarden Euro. (APA)

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