Kunstsehnen aus Spinnenfäden

10. Februar 2003, 20:52
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Spinnenfäden sollen bald eine wichtige Rolle in der Medizin übernehmen

Konstanz - Das ungewöhnlich leichte und zugleich stabile Eiweißmaterial der Spinnen könnte zur Herstellung künstlicher Gelenkbänder oder Sehnen wie auch als Ersatz von Gipsverbänden verwendet werden, erklärten Wissenschafter des von der EU mit 6,5 Millionen Euro geförderten europäischen Forschungsprojekts "Spiderman" bei einer Tagung am Wochenende in Konstanz. Der Vorteil sei, dass der Mensch keine Abstoßungsreaktion gegen die Spinnenproteine zeige, ein Faden dünner als eine Zelle sei, Millionen davon daher immer noch sehr dünn, dafür aber extrem reißfest seien. (red/DER STANDARD, Printausgabe, 11.2.2003)

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