Neuer, günstiger Strompreis für Amtshäuser

11. Februar 2003, 11:45
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Preise vergleichen und verhandeln zahlt sich oft aus - seit der Liberalisierung der Energiemärkte auch für Wien selbst

Jetzt wurden auch für Amtshäuser, Kindergärten und Schulen neue Stromverträge mit der WienStrom ausverhandelt, der Vertrag wurde am Montag im Wohnbauausschuss beschlossen. Das Ergebnis: Künftig werden für die Megawattstunde Strom nur noch 26,81 Euro bezahlt, wobei die WienStrom auch eine "Bestpreisgarantie" eingeräumt hat. Da aber die MA 23 insgesamt 5000 Objekte verwaltet - von Schulgebäuden und Kindergärten bis zu Wasserbehältern und Bezirksämtern -, die jährlich etwa 200 Gigawattstunden verbrauchen, werden mit dem neuen Tarif in Summe 1,4 Millionen Euro pro Jahr gespart, wie Wohnbaustadtrat Werner Faymann (SP) am Montag berichtete.

Durch diesen Beschluss sinken auch die Stromtarife für die Gemeindebauten. Denn die Hausverwaltung Wiener Wohnen hatte bereits im Vorjahr mit WienStrom für die Hausstromkosten - also etwa für Gangbeleuchtung und Aufzug - eine Bestpreisgarantie ausverhandelt. Dadurch wurden die Hausstrom- tarife 2002 um zehn Prozent gesenkt. Nun kommt es durch die heurige Anpassung zu einer weiteren Verbilligung. Die Gemeindemieter ersparen sich diesmal 400.000 Euro im Jahr. (frei/DER STANDARD, Printausgabe, 11.2.2003)

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