Eigene EU-Agentur für Netzsicherheit

10. Februar 2003, 19:05
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Computerkriminalität steigt

Brüssel - Freier Informationszugang im Internet bei größtmöglicher Sicherheit: Das soll eine EU-weite "Agentur für Sicherheit im elektronischen Datenverkehr" verwirklichen, deren Schaffung EU-Kommissar Erkki Liikanen am Montag in Brüssel vorgeschlagen hat. Durch gemeinsame EU-weite Regelungen und Vorschriften, die von der Agentur erstellt werden sollen, hofft man der Gefahr der steigenden Computerkriminalität begegnen zu könne.

Die Bedeutung der Netzsicherheit belegen Zahlen: Derzeit verfügen über 90 Prozent der Unternehmen und 40 Prozent der Privathaushalte über einen Internetzugang. In vielen Ländern, auch in Österreich, wird auf "elektronische Verwaltung" umgestellt. Computer kontrollieren die Strom- und Wasserversorgung.

Kosten

Die Kosten der neuen EU-Agentur, die ab 2004 ihren Betrieb aufnehmen soll, betragen laut Liikanen in den ersten fünf Jahre für erweiterte Union rund 33 Millionen Euro. Zunächst sollen etwa 30 Leute beschäftigt sein, wobei es sich vorrangig um Informatiker handeln soll. (Katharina Krawagna-Pfeifer, DER STANDARD, Printausgabe 11.2.2003)

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