Behinderten-Werkstätten: "Aus" für steuerliche Förderung

10. Februar 2003, 16:02
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SPÖ-Arenberger fordert von Bundesregierung die Rücknahme der Maßnahme

Eisenstadt - Die Streichung der steuerlichen Förderung von Aufträgen für Behinderten-Werkstätten stößt auf Kritik. Diese Maßnahme der schwarz-blauen Bundesregierung erschwere die Arbeit geschützter Werkstätten massiv und müsse umgehend zurückgenommen werden, forderte die Sprecherin für Behindertenfragen in der SPÖ Burgenland, LAbg. Gabriele Arenberger am Montag. "Es ist geradezu ein Hohn, dass das Jahr der Behinderten von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und Finanzminister Karl-Heinz Grasser mit einer zusätzlichen Belastungsaktion eröffnet worden ist."

Die Behindertenpolitik der amtierenden Bundesregierung in den letzten drei Jahren sei von sozialer Kälte geprägt gewesen, fügte Arenberger hinzu. "Den Lippenbekenntnissen zur Verbesserung der Lebenssituation behinderter Menschen stehen als Fakten die Besteuerung der Unfallrenten, die Blockade der Integration an den höheren Schulen und der aktuelle Anschlag auf die geschützten Werkstätten gegenüber." (APA)

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