ucp schließt Vertrag mit US-Handykonzern Danger

10. Februar 2003, 10:37
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Heimischer Telekomsoftware-Entwickler liefert MMS-Software für Danger-Handys

Der österreichische Telekomsoftware-Entwickler Universal Communication Plattform AG (ucp), bekannt durch seine SMS-Internetplattformen "sms.at" und "uboot.com", fasst Fuß in Übersee. Wie ucp am Montag mitteilte, hat das Unternehmen einen Software-Liefervertrag mit dem US-amerikanischen Handyentwickler Danger abgeschlossen. Demnach wird ucp für die in den USA bereits relativ bekannten Danger-Handys die Software für Bildnachrichten via MMS (Multimedia Messaging Service). Das Auftragsvolumen liegt in einstelligen Millionen-Euro-Bereich.

Gewinn

"Wir sind sehr froh, die Ausschreibung gewonnen zu haben", sagte ucp-Chef Thomas Lutz. ucp habe sich dabei gegen zwölf Firmen, zehn davon aus Europa, durchgesetzt. Der Auftrag sei der erste große US-Auftrag für das Unternehmen und soll ucp nun helfen, an andere US-Anbieter heranzukommen. "Mit zwei Mobilfunkanbietern in den USA verhandeln wir bereits", sagt Lutz. Nordamerika sieht er für ucp als den "erklärten Wachstumsmarkt im Geschäftsjahr 2003".

Exklusiv

Danger, gegründet von ehemaligen Apple-Mitarbeitern und mitfinanziert von Orange und T-Mobile, verkauft seine Handys derzeit ausschließlich in den USA. Demnächst sollen die Geräte auch in Europa auf den Markt kommen. (APA)

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