Eurotunnel: Licht am Ende des Tunnels

10. Februar 2003, 10:43
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Nettogewinn von 508 Millionen Euro eingefahren - Schuldenstand bei 9,6 Milliarden Euro

Paris - Die seit Jahren angeschlagene Eurotunnel-Gesellschaft ist auf dem Weg der Besserung: Nach einem Nettoverlust von 188 Mio. Euro im Vorjahr sei 2002 ein Nettogewinn von 508 Mio. Euro eingefahren worden, teilte das Unternehmen am Montag in Paris mit. Das Plus aus dem operativen Geschäft belaufe sich auf 326 Mio. Euro.

Die 1986 für den Bau des Eurotunnels zwischen Großbritannien und Frankreich gegründete Gesellschaft hat derzeit einen Schuldenstand von 9,6 Milliarden Euro. Erstmals konnte die Eurotunnel-Gesellschaft 2002 die Zinsen für ihre Schulden aus dem laufenden Geschäft begleichen.

Für das laufende Jahr zeigte sich die Gesellschaft vorsichtig. Eurotunnel-Chef Richard Shirrefs verwies auf die ungewisse politische Weltlage und die unsichere Entwicklung des Wirtschaftslebens. An der Pariser Börse zog die Notierung der Eurotunnel-Aktie in der Früh um knapp acht Prozent auf 0,56 Euro an.(APA)

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