ucp schließt Vertrag mit US-Handykonzern Danger

10. Februar 2003, 10:25
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Heimischer Telekomsoftware-Entwickler liefert MMS-Software für Danger-Handys

Wien/Santa Barbara - Der österreichische Telekomsoftware-Entwickler Universal Communication Plattform AG (ucp), bekannt durch seine SMS-Internetplattformen "sms.at" und "uboot.com", fasst Fuß in Übersee. Wie ucp am Montag mitteilte, hat das Unternehmen einen Software-Liefervertrag mit dem US-amerikanischen Handyentwickler Danger abgeschlossen. Demnach wird ucp für die in den USA bereits relativ bekannten Danger-Handys die Software für Bildnachrichten via MMS (Multimedia Messaging Service). Das Auftragsvolumen liegt in einstelligen Millionen-Euro-Bereich.

"Wir sind sehr froh, die Ausschreibung gewonnen zu haben", sagte ucp-Chef Thomas Lutz am Freitag zur APA. ucp habe sich dabei gegen zwölf Firmen, zehn davon aus Europa, durchgesetzt. Der Auftrag sei der erste große US-Auftrag für das Unternehmen und soll ucp nun helfen, an andere US-Anbieter heranzukommen. "Mit zwei Mobilfunkanbietern in den USA verhandeln wir bereits", sagt Lutz. Nordamerika sieht er für ucp als den "erklärten Wachstumsmarkt im Geschäftsjahr 2003".

Danger, gegründet von ehemaligen Apple-Mitarbeitern und mitfinanziert von Orange und T-Mobile, verkauft seine Handys derzeit ausschließlich in den USA. Demnächst sollen die Geräte auch in Europa auf den Markt kommen.(APA)

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