Die Techniker scharren in den Startlöchern

10. Februar 2003, 18:35
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Die Herren-Teams für Riesentorlauf und Slalom stehen, Chef Toni Giger ist gespannt, wie seine Leute mit dem besonderen Engadiner Schnee zurechtkommen

St. Moritz - Das Gerase war, nun steht in St. Moritz die Techniker-Woche bevor. Das ÖSV-Team für den Riesentorlauf am Mittwoch bilden Christian Mayer, Stephan Eberharter, Hans Knauß und Benjamin Raich - Am Sonntag werden Titelverteidiger Mario Matt, Raich, Rainer Schönfelder, Manfred Pranger und Heinz Schilchegger den Slalom in Angriff nehmen.

Herren-Chef Toni Giger kann entspannt zurückblicken: "Zwei Mal Gold, ein Mal Silber - eine Super-Bilanz. Man hat gesehen, dass man sich auf die Burschen verlassen kann." Bedenken, dass die zweite Woche möglicherweise nicht ganz so toll verläuft, hat Giger keine. "Angst vor Misserfolg darf man nicht haben. Außerdem haben wir so ein starkes Team, dass nichts schief gehen sollte." Als Hauptkriterium für die Techniker sieht Giger die gewöhnungsbedürftigen Schneebedingungen im Engadin, "Da darf man gespannt sein, wie sich die Läufer darauf einstellen", erklärte der 39-Jährige, der enge Rennen erwartet: "In diesen Disziplinen ist die Konkurrenz extrem groß."

Die Riesentorläufer befinden sich seit Montag in St. Moritz, Raich stieß nach einer Trainingseinheit am Vormittag im Pitztal als Letzter zum Team. Die Slalom-Läufer trudeln hingegen erst im Laufe der Woche in der Schweiz ein. Schönfelder und Schilchegger absolvierten auf der Turracher Höhe einige Läufe und werden am Dienstag (Schönfelder) bzw. Donnerstag (Schilchegger) in St. Moritz erwartet. Weltmeister Matt, der sich mit freiem Skifahren auf seine Titelverteidigung vorbereitet, und Pranger, am Montag in Oberjoch noch im Europacup-Einsatz, reisen jeweils am Mittwoch an.

Als Ersatzmann für den Slalom steht laut Technik-Coach Gert Ehn Abfahrts-Weltmeister Michael Walchhofer parat. (APA/red)

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    Hans Knauß startet im Riesentorlauf

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