Plattform "Trennungsopfer": Wegweisung wird "missbraucht"

19. August 2008, 12:40
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Diskussion über "Väterschicksale, Trennungsschicksale": Man will künftig vermehrt "Frauenschicksale beleuchten"

Wien - Am Mittwochabend wurden im Freiheitlichen Parlamentsklub "Väterschicksale, Trennungsschicksale" und der "staatlich verordnete Genderwahnsinn" diskutiert. Der Einladung des freiheitlichen Gleichbehandlungsbeauftragten Karlheinz Klement, Initiator der Plattform "Trennungsopfer", folgten rund 50 Personen, darunter auch VereinsvertreterInnen von "Kindergefühle" aus Salzburg, "Väter ohne Rechte" oder des Freiheitlichen Familienverbandes, hieß es in einer Aussendung am Freitag.

Ein Ergebnis der Veranstaltung war der Wunsch, in Zukunft auch vermehrt Frauenschicksale zu beleuchten, um den "ungerechtfertigten Vorwurf", eine "reine Männerplattform" zu sein, nachdrücklich zu entkräften.

"Unzulänglichkeiten" in der GutachterInnenpraxis wurden im Rahmen des Treffens ebenso geortet wie die "Kriminalisierung" von Vätern, das Problem einer "teilweise unzureichend geschulten RichterInnenschaft" oder die langen Wartezeiten auf einen Platz in einem Besuchs-Cafe.

Besonderer Dorn im Auge der DiskutantInnen: die Verschärfung des Strafrechts mit Ausweitung der Wegweisungsmöglichkeit, die laut FPÖ "missbräuchlich" verwendet wird. (red)

 

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