Ein Tomatenwurf stand am Anfang

21. April 2008, 13:41
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In den April-an.schlägen die feministischen 68-er: Regisseurin Helke Sander im Interview - Ute Kätzel und Gisela Notz bilanzieren die zweite Frauenbewegung

Zum Inhalt: "1968 allerorten. Auch in den an.schlägen. Es ist allerdings das feministische 68, auf das wir anlässlich des 40-Jahr-Jubiläums zurückblicken. Die rote Tomate ist der rote Faden, der nicht alleine die Texte des Themas durchzieht. Geworfen wurde das legendäre Stück Gemüse 1968 auf einer Konferenz des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS). Helke Sanders feministische Kritik war dort von den Genossen ignoriert worden, woraufhin Sigrid Rüger all ihren Mut zusammen und den SDS-Vorstand ins Visier nahm. Im Interview erzählt Sander von den Vorbedingungen und Folgen des geschichtsträchtigen Wurfs.
Bärbel Mende-Dannebergs Text „Die Tomate flog noch vorbei" ist ein sehr persönlicher Rückblick auf die eigene Politisierung .

Ute Kätzel und Gisela Notz hingegen ziehen Bilanz: Was hat die zweite Frauenbewegung erreicht, was nicht? Auch Michèle Thoma ist Zeitzeugin und erinnert sich an süße Spontis und Siddhartas aus Floridsdorf.
Außerdem in dieser Ausgabe: Studiengebühren führen zu studentischer Prostitution, einkommensabhängige Kindergeldmodelle zu mehr treusorgenden Vätern.

In Tel Aviv haben es orientalische Jüdinnen auch unter Feministinnen nicht leicht, Frauen im Musikbusiness auch nicht, sagt Christiane Rösinger. Frauenfilme aus China sind beim Internationalen Frauenfilmfestival zu sehen, immer dreister werdende AbtreibungsgegnerInnen der „Generation Benni" nicht alleine in Italien.
And we proudly present: die neue Kolumnistin des lesben.nests. Denice Fredriksson, die Sängerin von Bonanza Jellybean, schreibt über ihr Coming Out und darüber, wie verdammt hart es sein kann to "looktalkwalkactfuckthink like a dyke". (red)




 

 

  • Cover-Ausschnitt der aktuellen an.schläge.
    cover: anschläge
    Cover-Ausschnitt der aktuellen an.schläge.
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