Angehörige ließen sich Beerdigungsfeier per Handy übertragen

9. Februar 2003, 12:12
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"Es tat natürlich weh, dass wir nicht dort sein konnten, aber da kann man nichts machen."

Familienangehörige in Großbritannien haben eine Beerdigungsfeier per Handy nach Hause übertragen lassen. Wegen schlechten Wetters konnte Ian Hunter (58) aus Schottland nicht zur Hunderte von Kilometer entfernten Beerdigung seiner Mutter Ruby (90) anreisen.

Es tat natürlich weh, dass wir nicht dort sein konnten, aber da kann man nichts machen."

Er und seine Frau Mary hätten sich stattdessen die Zeremonie in der ostenglischen Grafschaft Norfolk über ein auf der Kanzel des Krematoriums aufgestelltes Handy angehört, sagte Hunter am Samstag. "Die Verbindung war nicht schlecht. Es tat natürlich weh, dass wir nicht dort sein konnten, aber da kann man nichts machen."(APA/dpa)

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