Zukünftig gemeinsame U-Boot-Rettung von NATO und Russland

8. Februar 2003, 21:21
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Vereinbarung ist Konsequenz aus "Kursk"-Katastrophe

München - Als Konsequenz aus der "Kursk"-Katastrophe wollen die NATO und Russland sich künftig bei der Rettung in Not geratener U-Boot-Besatzungen unterstützen. NATO-Generalsekretär George Robertson und der russische Verteidigungsminister Sergej Iwanow unterzeichneten am Samstag am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz eine entsprechende Rahmenvereinbarung. Sie solle die Grundlage einer "fruchtbaren Kooperation" über viele Jahre sein, sagte Robertson.

Der Untergang des russischen Atom-U-Boots "Kursk" im August 2000 sei schrecklich gewesen. Viele Skeptiker hätten die Erfolgsaussichten einer Vereinbarung mit Russland bezweifelt. "Aber wir haben gezeigt, dass die Skeptiker falsch lagen", meinte der NATO-Generalsekretär. Iwanow äußerte die Hoffnung, dass weitere Vereinbarungen Russlands mit der NATO folgen würden. (APA/dpa)

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