Kärntner FP-Wahlkampfauftakt im Zeichen von Schwarz-Grün-"Furcht"

8. Februar 2003, 19:30
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"Staatspolitisch gesehen zum Fürchten" - Harte Aussagen auch zur SP, die sich über Arbeitslosigkeit "freue"

Feldkirchen - Die Stimmung der FPÖ-Funktionäre in Bezug auf eine schwarz-grüne Koalition wurde am Samstag beim freiheitlichen Wahlauftakt zur Kärntner Gemeinderatswahl in Feldkirchen von einer führenden Mitarbeiterin der Landespartei mit einem Kommentar bedacht, der unter den Anwesenden auf breite Zustimmung stieß. Monika Schneider, langjährige Mitstreiterin von Jörg Haider, erklärte: "Wenn man politisch denkt, würde man es sich wünschen, wenn man staatspolitisch denkt, ist es zum Fürchten."

Landeshauptmann Haider hatte zuvor das Verhältnis zu den Grünen sarkastisch mit den Worten "die Grünen sind nicht wirklich unsere Freunde" charakterisiert.

Strutz: SPÖ freut sich über Arbeitslose

Auf einhellige Zustimmung der FPÖ-Funktionäre stieß am Samstag beim freiheitlichen Wahlauftakt zur Kärntner Gemeinderatswahl in Feldkirchen ein "Sager" von Landesparteiobmann Martin Strutz. "Die SPÖler freuen sich ja geradezu, wenn irgendwo eine Fabrik zugesperrt wird und die Arbeitslosigkeit in die Höhe geht", behauptete der Parteiobmann vor rund 500 begeisterten Zuhörern.

Auch die anwesenden Journalisten konstatierten, dass Strutz - ebenso wie Landeshauptmann Jörg Haider - im Gegensatz zu den Wortmeldungen in den vergangenen Monaten wieder sehr harte Worte in Richtung politische Mitbewerber gefunden habe. "Das einfache Parteimitglied und der Landesobmann reden wie in der Kampfzeit vor 15 Jahren", meinte ein Medienvertreter. (APA)

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