Handeln statt Taktieren: SPÖ fordert Maßnahmen gegen Arbeitslosigkeit

8. Februar 2003, 13:23
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237.900 Menschen sind ohne Arbeit - SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Bures fordert Kanzler zum Handeln auf

Wien - SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures hat am Samstag Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (V) aufgefordert, endlich Maßnahmen gegen die dramatische Lage am Arbeitsmarkt zu setzen, "wie es seiner Verantwortung als Regierungschef entspricht".

In einer Aussendung verwies sie darauf, dass neben dem vom AMS prognostizierten Anstieg der Arbeitslosigkeit auf 237.900 Menschen für 2003 die von der ÖVP geplante Abschaffung der Frühpension weiter 85.000 Menschen arbeitslos machen würde. Das Anwachsen der Arbeitslosenrate ist für Bures "die krasseste Auswirkung einer verfehlten Wirtschaftspolitik".

"Schüssel ist bloß mit taktieren und sondieren beschäftigt. Den Menschen, die keine Arbeit finden und die anstatt in Pension zu gehen, in die ungewollte Arbeitslosigkeit abgeschoben werden sollen, ist es gewiss nicht gleichgültig, dass Schüssel statt effektive Maßnahmen zu setzen, nur Regierungspoker spielt. Mit dieser Untätigkeit in Arbeitsmarkt-Belangen wird die Situation für die Betroffenen nur verschärft", kritisierte die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin. (APA)

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