Sharon verhandelte mit Palästinensern über Waffenruhe

7. Februar 2003, 22:32
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Angeblich Druck der USA auf Israel

Jerusalem - Der israelische Ministerpräsident Ariel Sharon hat nach einem Fernsehbericht in dieser Woche mit zwei führenden Politikern der Palästinenser über eine Waffenruhe gesprochen. Der öffentlich-rechtliche Sender Kanal 1 berichtete Freitag Abend, Sharon sei mit Mahmud Abbas, einem Stellvertreter von Yasser Arafat, und mit dem Sprecher des palästinensischen Parlaments, Ahmed Korei, zusammengekommen.

Ferner habe der Premier Mitarbeiter seines Amtes zu einem Treffen mit dem palästinensischen Innenminister Khani el Hassan entsandt. Bei den Gesprächen sei es um die Möglichkeit einer Waffenruhe nach mehr als zwei Jahren der Gewalt gegangen. Den Treffen sei intensiver Druck der US-Regierung auf Israel vorausgegangen.

Sharon hatte in der Vergangenheit immer wieder erklärt, er werde erst dann mit den Palästinensern verhandeln, wenn diese den Terror beendeten. Er lehnte zudem Verhandlungen mit Palästinenser-Präsident Arafat ab und machte dessen Ablösung zur Bedingung für Friedensgespräche. (APA/dpa)

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