Lokalanästhesie: Keine Gefahr für Babys

7. Februar 2003, 11:28
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Bei örtlicher Schmerzlinderung dauern jedoch die Wehen länger

Frankfurt/Main - Eine örtliche Betäubung während der Geburt stellt für das Neugeborene einer Studie zufolge keine Gefahr dar. Das berichtet der Frauenarzt Axel Riehn vom Uniklinikum Dresden in der Fachzeitschrift "Geburtshilfe und Frauenheilkunde" unter Berufung auf eine Studie mit insgesamt 298 Frauen, von denen sich 91 für eine Periduralanästhesie entschieden hatten.

Dabei wird das Betäubungsmittel über einen dünnen Schlauch in die Hüllen geleitet, die das Rückenmark umgeben. Bei den Frauen mit lokaler Betäubung dauerten allerdings die Wehenperioden länger und Saugglocke oder Zange mussten etwas häufiger eingesetzt werden, schreibt Riehn. Ansonsten seien keine Unterschiede festgestellt worden.(APA/AP)

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    Neugeborene durch Betäubung nicht gefährdet.
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