Gute Geschäfte mit bezahlten Sucheinträgen

7. Februar 2003, 11:23
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Marktführer Overture verdoppelt seinen Umsatz

Das Geschäft mit kostenpflichtigen Suchmaschineneinträgen entwickelt sich offensichtlich bestens. Die kalifornische Overture, laut eigenen Angaben Weltmarktführer in diesem Bereich, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ihren Umsatz mehr als verdoppeln können und insgesamt 668 Millionen Dollar erlöst. Auch der Nettogewinn stieg rasant an und erreichte 78,4 Millionen Dollar nach 20,2 Millionen Dollar im Jahr zuvor. Der Gewinn pro Aktie legte demnach von 36 Cent auf 1,31 Dollar zu, teilte Overture mit.

Ranking

Overture verfügte im Vorjahr über 80.000 Kunden, die sich um eine Platzierung bei relevanten Such-Ergebnissen bewerben, aber erst dann zahlen, wenn der User auf die entsprechende Website klickt. Auf diese Weise generierte der kalifornische Konzern im Vorjahr über 2,2 Milliarden bezahlte Klicks, eine Zunahme von fast 60 Prozent gegenüber dem Jahr zuvor. Damit die Kunden tatsächlich zu ihren Websites gelangen, erhöhten die werbenden Unternehmen zum Großteil ihre Gebote: So zahlten sie im Schlussquartal des Vorjahres im Schnitt 35 Cent pro Klick verglichen mit 23 Cent ein Jahr zuvor.

Zielstrebig

Der kalifornische Konzern hat in den vergangenen zwei Jahren seine internationale Präsenz kontinuierlich ausgebaut. Was das Wachstum und das Marktpotenzial betrifft, sollen die internationalen Umsätze in Zukunft das Niveau der in den USA erlösten Einkünfte erreichen, teilte Overture mit. So sind im Vorjahr in Deutschland Kooperationen mit Lycos und MSN Germany eingegangen worden. Für das laufende Jahr peilt Overture einen weltweiten Gesamtumsatz von einer Milliarde Dollar an. Der EBITDA-Gewinn sollte zwischen 125 und 150 Millionen Dollar liegen. (pte)

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