USA warnen vor Anschlägen: Alarmstufe "Orange"

7. Februar 2003, 18:58
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Keine Angaben zu Hintergründen

Washington - Die US-Regierung wird am Freitag wegen erhöhter Anschlagsgefahr die zweithöchste Terroralarmstufe anordnen. Die verlautete aus Regierungskreisen in Washington. Eine zunehmende Zahl von Geheimdienstberichten habe jüngst auf die Möglichkeit von Terroranschlägen hingewiesen. Zum letzten Mal war die zweithöchste Alarmstufe ("Orange") am 10. September 2002 verhängt worden, einen Tag vor dem ersten Jahrestag der Terroranschläge auf das World Trade Center in New York und das US-Verteidigungsministerium in Washington.

Auf der fünfteiligen Warnskala wird mit "Orange" eine "hohe" Gefahr von Terroranschlägen bezeichnet, während die bisherige dritthöchste Warnstufe ("Gelb") für ein "signifikantes" Anschlagsrisiko steht. Bei der höchsten Warnstufe ("Rot") wird eine "ernste" Terrorgefahr angenommen. US-Regierungsbeamte bewerten und analysieren Geheimdienstberichte auf mögliche Terroranschläge hin. Man habe in den vergangenen Wochen eine Zunahme beim "Geschwätz" möglicher Terroristen bemerkt, hieß es.

Justizminister John Ashcroft teilte in Washington mit, es gebe gezielte Hinweise darauf, dass die Terrororganisation El Kaida Anschläge in den USA und aller Welt planen könnte. Besonders ab Mitte Februar bestehe eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Attentate. In den USA seien speziell wirtschaftliche Ziele gefährdet. Am Vortag hatte bereits das US-Außenministerium die Amerikaner weltweit vor einer gestiegenen Gefahr terroristischer Anschläge gewarnt. (APA/Reuters)

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