Pressestimmen zur Powell-Rede

6. Februar 2003, 13:43
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"Saddams Tage scheinen gezählt"

Die "Neue Zürcher Zeitung" schreibt: "Die nächsten Tage werden zeigen, ob es genügend Unterstützung für eine weitere Resolution gibt, die dem Irak ein Ultimatum setzen könnte und die direkte Ermächtigung zu einer Militäraktion enthält. Diesen Weg würden die Amerikaner sicher vorziehen. ... So oder so, Saddams Tage scheinen gezählt zu sein."

"Blick" (Zürich): "Verschwommene Satellitenbilder, Funkgespräche über 'modifizierte Fahrzeuge' und Fotos von Alu-Röhren sollen nun darüber entscheiden, ob 500.000 Menschen dem Krieg gegen Saddam geopfert werden."

"Basler Zeitung": "Die Stichhaltigkeit des Belastungsmaterials können nur die Inspektoren vor Ort überprüfen. Das haben in ersten Reaktionen denn im UNO-Sicherheitsrat auch die meisten der 'Geschworenen' gefordert: Mehr Zeit und weitere Kontrollen. Wie lang die verbleibende Gnadenfrist für eine friedliche Lösung aber ist, wird nicht im UNO-Sicherheitsrat, sondern in Washington und Bagdad entschieden."

"Tribune de Geneve" (Genf): "Angesichts des Risikos eines Konflikts, der eine humanitäre Katastrophe zur Folge haben wird, und das ist die einzige Gewissheit, ist es lebenswichtig, alle friedlichen Wege auszuschöpfen, um den Irak zu neutralisieren. Diese Feststellung ist eine traurige Banalität. Daran erinnern zu müssen, ist alarmierend." (Schluss) zr/hf

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