ÖsterreicherInnen als lebende Schutzschilder

6. Februar 2003, 13:42
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Drastische Protestaktion: 30-40 junge Menschen wollen vor dem UNO-Büro in Bagdad zelten

Wien - 30 bis 40 junge Österreicher wollen einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Format" zufolge in Bagdad als lebende Schutzschilder den Bomben trotzen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe. Koordiniert werde die Aktion von linken Gruppierungen, wie der Friedensaktivist Willi Langthaler laut Format-Aussendung gegenüber dem Magazin bestätigte: "Natürlich ist es gefährlich. US-Verteidigungsminister (Donald) Rumsfeld würde sogar seine eigene Großmutter bombardieren." Mittlerweile hätten sich bereits 30 bis 40 junge Österreicher für die Aktion gemeldet. Die Aktivisten wollen in Zelten vor dem UNO-Büro in Bagdad Stellung beziehen und damit Bombardements verhindern. (APA)

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