Pam vermiest "Mörtls" Opernballvorfreude

24. Februar 2003, 10:40
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Kein Ei - kein Fleisch und kein Fußball - Opernballgesellschaft fürchtet "sektenhafte" Tierschutzregeln am Ball der Bälle

Wien - Richard Lugner war nur ein kurzes Aufatmen vergönnt: Obwohl ihr Freund - der rüpelhafte US-Sänger Kid Rock - Pamela Anderson nicht auf den Opernball begleiten wird, macht die US-Sirene schon im Vorfeld ihrem Gastgeber mit Sonderwünschen das Leben schwer.

Keine tierischen Produkte

Das größte "Opfer": Lugner muss sich am Tag des Balles mit einem kargen Spinatmenü zufrieden geben, da die Schauspielerin keinerlei tierische Produkte in ihrer Umgebung duldet. Dem Mahl wurde von einer Tierschutzorganisation Unbedenklichkeit bescheinigt.

Keine Freude mit Peta-Chef

Mit der neuen Begleitung von Anderson, dem Chef der Tierschutzorganisation Peta, Dan Matthews, hat Lugner ebenfalls nur wenig Freude. "Mit hätte ein Gast genügt", meinte er. Der Pelzhändler Robert Liska warnte Lugner bereits vor Matthews. "Dass Peta den Opernball, eine Pelzhochburg, besuchen will, hält er für gefährlich", meinte der Baumeister.

Beinahe sektenhaft

Die Vorschriften für Peta-Mitglieder sollte geradezu sektenhaft sein, munkelt die Opernballgesellschaft. Es sei Mitgliedern nicht nur verboten, jegliche tierische Nahrungsmittel zu sich zu nehmen - also auch Milch, Honig und Eier, Peta-Aktivisten dürften nicht einmal Filme sehen, bei denen trainierte Tiere auftreten. Auch Sportarten, bei denen Bälle aus Leder zum Einsatz kommen, seien untersagt - auch Fußball. (APA)

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Peta
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