Innsbrucker Uniklinik für Chirurgie neu strukturiert

5. Februar 2003, 14:29
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Abteilungen für Allgemein- und Transplantationschirurgie werden unter Raimund Magreiter zusammengelegt

Innsbruck - Mit 1. Oktober 2002 ist die Innsbrucker Universitätsklinik für Chirurgie neu strukturiert worden. Sie besteht nunmehr aus den Klinischen Abteilungen für Allgemein- und Transplantationschirurgie, Gefäß- und Herzchirurgie.

Die bis vor kurzem getrennten Abteilungen für Allgemein- und Transplantationschirurgie wurden unter der Leitung von Univ. Prof. Raimund Margreiter zusammengeführt. "Sämtliche Bereiche der Allgemeinchirurgie werden jetzt innerhalb einer Abteilung abgedeckt", erklärte er bei einer Pressekonferenz am Mittwoch in Innsbruck. Die Neustrukturierung sei schon lange notwendig gewesen.

"Keine Doppelgleisigkeiten"

"Doppelgleisigkeiten wird es dadurch keine mehr geben", sagte Margreiter. Beide Bereiche würden voneinander besser profitieren. Ein Vorteil für die Patienten seien unter anderem die kürzeren Wartezeit auf einen Operationstermin.

Als einen der Arbeitsschwerpunkte nannte Margreiter den Bereiche Tumorchirurgie. Österreichweit einzigartig sei zudem die Transplantation von Darm und Bauchspeicheldrüse. Im vergangenen Jahr wurden erstmals mehr als dreihundert verschiedenartige Organ-Transplantationen durchgeführt. Davon gab es alleine 140 Nieren-Verpflanzungen.

Die neue Abteilung für Allgemein- und Transplantationschirurgie umfasst insgesamt 160 Betten. 5.900 Patienten wurden im Jahr 2002 an der Abteilung behandelt. Beschäftigt werden derzeit 55 Chirurgen. (APA)

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    Der Innsbrucker Transplantationschirurge Raimund Margreiter.

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