Zitiert: "Eine schwarz-grüne Koalition ist eine Illusion"

5. Februar 2003, 11:53
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Sagte Van der Bellen am 26. November - Weitere Zitate von Glawischnig, Hirschmann, Khol, Petrovic, Sburny, Pilz, Schausberger, Maier, Voggenhuber, Gehrer, Strasser und Schüssel

"Wir sind an einem einzigartigen Tiefpunkt angelangt. Ich sehe wenig Unterschiede zu Blau."
Grünen-Vizechefin Eva Glawischnig über Antisemitismus in der VP, 18. 6. 2002.

"Man soll in dieser Frage zwar streng sein. Aber ich will mich nicht täglich bekreuzigen müssen."
VP-Gerhard Hirschmann reagiert sofort auf die Vorwürfe Glawischnigs, 18. 6. 2002.

"Ich erwarte mir eine Entschuldigung für den Versuch von Glawischnig, Petrovic und Voggenhuber, die ÖVP und die österreichische Bundesregierung ins rechtsextreme Eck zu stellen."
Andreas Khol, damals VP-Klubobmann, 11. 10. 2002.

"Pauschalkritik an Israel, die antisemitische Ressentiments begünstigt, ist untragbar, egal von welcher Seite."
Andreas Khol, 11. 10. 2002.

"Die Grünen sind in Wahrheit eine ,Melonen-Partei' - außen grün und innen rot."
Khol am 15. 10. 2002

"Die ÖVP ist so weit nach rechts gerückt, dass das für uns eine schwer überwindbare Hürde darstellt."
Eva Glawischnig, 15. 10. 2002.

"Mit diesem Schüssel-Kurs kann ich nichts anfangen."
Grünen-Chef Alexander Van der Bellen am 5. 11. 2002.

"Die Grünen lassen sich von der ÖVP nicht für Regierungsspekulationen missbrauchen."
Stv. Grünen-Chefin Madeleine Petrovic am 12. 11. 2002.

"Eine schwarz-grüne Koalition ist eine Illusion. Ich kann keinen Regierungsauftrag für uns ableiten. Für den Kasperl der ÖVP in der Regierung stehe ich nicht zur Verfügung."
Van der Bellen, 26. 11. 2002.

"Ich will nicht auf der moralischen Ebene argumentieren. Aber ich glaube schon, dass gesellschaftspolitisch zwischen beiden Parteien ein größeres Problem besteht."
Die Grünen-Abgeordnete und Exbundesgeschäftsführerin, Michaela Sburny, 4. 12. 2002.

"Eine Koalition mit der ÖVP kann ich nicht vollkommen ausschließen."
Bundessprecher Van der Bellen, 4. 12. 2002.


"Wir werden keine innere Zerreißprobe starten."
Glawischnig, 4. 12. 2002.

"Die ÖVP kann ja nicht ernsthaft davon ausgehen, dass sie uns Bedingungen stellen kann."
Van der Bellen, 5. 12. 2002

"Wir müssen nun ernsthaft mit der Volkspartei verhandeln."
Sicherheitssprecher Peter Pilz, 6. 12. 2002.

"Es gibt keine spürbaren Aversionen bei uns gegen Schwarz-Grün."
Franz Schausberger, VP-Landeshauptmann in Salzburg, 6. 12. 2002.

"Vom Grundsätzlichen her gäbe es schon seit vielen Jahren eine gewisse politische und ideologische Nähe zwischen Teilen der Grünen und der ÖVP."
Exgeneralsekretär der ÖVP, Ferry Maier, 6. 12. 2002.

"Für Eile ist derzeit kein Anlass. Das Bett der ÖVP ist noch warm von den Blauen."
Johannes Voggenhuber, EU-Abgeordneter der Grünen, 6. 12. 2002.

"Schwarz-Grün wäre auch eine interessante Variante, wobei da müssen auch die Grünen zu einschneidenden Reformen in den verschiedenen Bereichen bereit sein."
Bildungsministerin Elisabeth Gehrer, 2. 1. 2003.

"Ich will eine Koalition mit den Grünen auf keinen Fall ausschließen. Man sollte sich genau ansehen, wo es inhaltliche Übereinstimmung gibt."
Innenminister Ernst Strasser, 25. 1. 2003.

"Das Ausmaß der Professionalität ist beachtlich."
VP-Chef, Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, nach einem Sondierungsgespräch mit den Grünen, 31. 1. 2003.

"Ich glaube, dass aus einer mathematischen eine ernsthafte Option geworden ist."
Voggenhuber am 3. 2. 2003.

"Es gibt jedenfalls das Bemühen, dass man uns entgegen kommt."
Glawischnig am 3. 2. 2003.

"Der Ausgang der Sondierungsgespräche zwischen ÖVP und Grünen ist absolut offen."
Glawischnig am 4. 2. 2003.

(DER STANDARD, Printausgabe, 5.2.2003)

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