domainfactory in Österreich als Internet-Preisbrecher

4. Februar 2003, 16:27
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"In Deutschland haben wir uns als Qualitätsanbieter einen Namen gemacht"

"domainfactory Telekommunikations GmbH", Kempten, ein deutscher Internet-Hoster, will den österreichischen Markt von Bregenz aus erobern: Mit für heimische Verhältnisse günstigen Angeboten sieht sich das Unternehmen aus Bayern als Preisbrecher mit Qualität, so Geschäftsführer Tobias Marburg am Dienstag in einer Aussendung. Zum Start in Österreich verschenkte domainfactory 333 at-Domains.

"In Deutschland haben wir uns als Qualitätsanbieter einen Namen gemacht"

Mit 75.000 verwalteten Domains zählt die domainfactory GmbH zu den zehn größten deutschen Webhosting-Unternehmen. "In Deutschland haben wir uns als Qualitätsanbieter einen Namen gemacht", schildert Geschäftsführer Marburg. domainfactory biete eine Verfügbarkeit von 99,9 Prozent, kostenlosen Support während der gesamten Vertragsdauer, kostenlose Servicehotline, etc.

"Fast noch ein Entwicklungsland"

Mit Hosting-Preisen ab 0,79 Euro pro Monat startet domainfactory in Österreich. Domains mit den Endungen com, net und org sind bereits ab 1,90 Euro pro Monat zu haben. Österreichische ".at"-Domains kosten 4,50 Euro im ersten Jahr, danach 2,99 Euro. Zum Start gab es sogar 333 at-Domains komplett geschenkt. "Mit diesen Angeboten sind wir beim Webhosting in Österreich sicher Preisführer - und das ohne Abstriche bei der Qualität", ist Marburg überzeugt. Derzeit sei Österreich in Sachen Webhosting "fast noch ein Entwicklungsland", Pro 1.000 Einwohner gebe es nicht einmal halb so viele at-Domains wie de-Domains. Dafür liege das Preisniveau österreichischer Hoster deutlich über dem deutschen.

Marktführerschaft in Österreich

Ziel von domainfactory sei deshalb die Marktführerschaft in Österreich. In Deutschland wächst das Unternehmen kontinuierlich weiter: 2002 stieg der Umsatz um 144 Prozent auf 2,2 Millionen Euro. 20 Mitarbeiter verwalten derzeit rund 75.000 Domains, vor einem Jahr waren es 40.000. Im Rechenzentrum in München stehen 50 Hochleistungs-Markenservern mit aktuellen Linux-Betriebssystemen zur Verfügung. Dort werden auch die Internet-Präsenzen der österreichischen Kunden gehostet. Marketing und Buchhaltung sind in Bregenz situiert, der Support ist von Österreich aus über eine kostenlose Hotline erreichbar.(APA)

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