Zu wenige Autobahn-Vignetten

4. Februar 2003, 16:12
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Exekutive straft dennoch: "Gesetz ist Gesetz"

Wien/Salzburg - Versorgungslücke beim Autobahnvignettenverkauf: Die neue safrangelbe Jahresvignette für 2003 ist an vielen Tankstellen und Trafiken seit mehreren Tagen ausverkauft. Zahlreiche Autofahrer - so viele wie noch nie zuvor - hätten heuer mit dem Vignettenkauf bis zuletzt gewartet. Die Folge seien "Engpässe" gewesen, hieß es aus der Autobahngesellschaft Asfinag am Dienstag. Die Exekutive straft dennoch ausnahmslos. "Gesetz ist Gesetz", hieß es dazu aus der Asfinag. Ab Mittwoch sollen Vignetten statt bisher wöchentlich nun täglich ausgeliefert und die Versorgung damit wieder sicher gestellt werden.

Ansturm Ende Jänner

Nach Angaben der OMV sind 80 Prozent der im Jänner verkauften Vignetten in Trafiken und Tankstellen in der letzten Woche des Monats verkauft worden. Den Grund dafür sieht Walter Oberschlik, verantwortlich für das Shop-Geschäft bei der OMV, unter anderem in der bisher nur wöchentlichen Vignettenauslieferung.

Dazu kommt, dass die Post, die im Vorjahr nur noch weniger als 10 Prozent der Vignetten verkauft hatte, heuer keine Pickerl mehr führt. Stattdessen sind 500 Tankstellen als Verkaufsstätten dazugekommen, die laut OMV noch keine Erfahrungswerte gehabt und daher zu wenige Vignetten bestellt haben.

Tägliche Auslieferung

Das von der Asfinag beauftragte Wiener Lieferunternehmen Svoboda hat nun am Dienstag beschlossen, die Vignetten statt bisher wöchentlich ab sofort in ganz Österreich täglich auszuliefern. Darüber hinaus sollen diese Woche noch drei zusätzliche Liefertouren gefahren werden. Ab morgen, Mittwoch, soll das Jahrespickerl laut Asfinag damit wieder in allen Verkaufsstellen erhältlich sein. (APA)

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Asfinag

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