Gegen das "Leid der ungewollten Mutterschaft"

9. Februar 2008, 12:00
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Die holländische Ärztin Aletta Jacobs setzte sich für Verhütung als Befreiung ein: Am 9. Februar jährte sich ihr Geburtstag

Bis zur Einführung der Pille in den 1960er-Jahren galt Verhütung als Tabu-Thema, auch in der Ärzteschaft. Viele fürchteten, dass sie bei Empfehlung eines Kontrazeptivums bei dessen Versagen selbst zur Kasse gebeten werden könnten, oder sie setzten Familienplanung sowieso mit Abtreibung gleich.

Doch die holländische Ärztin Aletta Jacobs sah das anders: Sie wollte Frauen helfen, die den Zeitpunkt einer Schwangerschaft planen wollten; verfolgte das Ziel, dass Frauen freiwillig und gerne Mütter werden, ohne gesellschaftlich benachteiligt zu sein, ökonomisch unabhängig und im vollem Maße rechtlich gleichgestellte Staatsbürgerinnen bleiben.


Lesen Sie mehr über die Ärztin in einem dieStandard.at-Porträt. (red)

  • Aletta Jacobs, geboren am 9. Februar 1854
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    Aletta Jacobs, geboren am 9. Februar 1854
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