Guter Start für Wiener Fund-Boxen

4. Februar 2003, 13:11
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Erste Entleerung brachte Schlüssel, Nummerntafeln und Geldbörsen zu Tage

Seit Anfang Februar stehen vor den Wiener magistratischen Bezirksämtern 19 rote Fund-Boxen. Ehrliche Finder können dort rund um die Uhr aufgesammelte Alltagsgegenstände einwerfen. Von den Wienern wird die neue Einrichtung "extrem gut" angenommen, versichert man bei der Volkshilfe, dem Betreiber der Container. Im Rathaus hieß es am Dienstag auf APA-Anfrage, dass die Übergabe des Fundwesens von der Polizei an die Gemeinde großteils reibungslos funktioniert habe.

Schlüssel, Nummerntafeln und Geldbörsen

Die Fund-Boxen wurden am Montag erstmals entleert. "In 18 davon war etwas drin - darunter Schlüssel, Geldbörsen, Handtaschen, Nummerntafeln und Schals", sagte Monika Jelinek von der Volkshilfe Box, einem Teilbetrieb der Volkshilfe-Beschäftigungsinitiativen (VHBI). Vandalenakte an den Boxen habe es bisher keine gegeben, es sei auch kein Unrat in den Containern gelandet.

Die Behälter - sie sind zum Schutz zerbrechlicher Fundstücke innen mit Schaumstoff ausgekleidet - werden zwei Mal pro Woche entleert. Der Inhalt landet in der neuen zentralen Fundservicestelle der Stadt Wien (18., Bastiengasse 36-38). Über eine Nummerierung der Transportsäcke kann eruiert werden, in welche Box ein Gegenstand eingeworfen wurde. (APA)

Informationen zum Fundservice unter wien.gv.at
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