Japanischer Roboter hilft Alten und Kranken

4. Februar 2003, 12:07
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Er kann 10.000 Wörter und zehn Gesichter erkennen sowie einfache Konversation betreiben

Tokio - Japaner haben einen Roboter für allein lebende Senioren und Kranke entwickelt. Das vom Industriekonzern Mitsubishi Heavy Industries am Dienstag vorgestellte "Blechmännchen" namens "Wakamaru" kann rund 10.000 Wörter und zehn Gesichter erkennen sowie einfache Konversation betreiben. Sobald der einen Meter große und dreißig Kilogramm schwere Roboter laute Geräusche hört oder in Abwesenheit seines Besitzers zu Hause Schatten einer sich bewegenden Person erkennt, kann er zur Hilfe eine bestimmte Nummer anwählen, hieß es weiter.

Bleibt sein menschlicher Weggefährte zum Beispiel zu lange im Badezimmer, erahnt "Wakamaru" einen Notfall und kann beispielsweise andernorts lebende Familienmitglieder alarmieren. Die Entwicklungsfirma hat eine Technologie in den Roboter eingebaut, die bisher bei Inspektionen in Atomkraftwerken zum Einsatz kam. Mitsubishi Heavy will "Wakamaru" im April nächsten Jahres zum Preis von rund einer Million Yen (7.736 Euro) auf den Markt bringen und hofft, jährlich rund 10.000 Roboter verkaufen zu können. (APA/dpa)

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