Forderung

4. Februar 2003, 11:58
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Deutsche Fußball-Liga will 400 Millionen von Kirch

Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat eine Forderung in Höhe von 400 Millionen Euro aus der Kirch-Insolvenzmasse gestellt. Das gab DFL-Geschäftsführer Michael Pfad auf der Sportartikelmesse ispo in München bekannt. Die verlangte Summe setzt sich vor allem aus der fehlenden TV-Rate von rund 80 Millionen Euro aus der vergangenen Bundesliga-Saison und der Preisdifferenz von 240 Millionen Euro zwischen dem alten und neuen Fernsehvertrag für die laufende und nächste Spielzeit zusammen.

Wann und wie viel Geld die Proficlubs erhalten, lässt sich derzeit aber nicht absehen. Die DFL ist einer von mehreren Gläubigern und muss das Ende des Insolvenzverfahrens gegen die KirchMedia abwarten. Wichtig wird neben der Frage, ob die DFL-Forderung in voller Höhe anerkannt wird, die Höhe der Insolvenzquote sein. Gäbe es zum Beispiel eine Quote von 40 Prozent, würden für den Dachverband 160 Millionen Euro übrig bleiben. (APA/dpa)

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