Springer sucht Kooperationspartner für das Tiefdruckgeschäft

4. Februar 2003, 11:31
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Verkauf steht nicht zur Diskussion

Der Axel Springer Verlag sucht nach einem Kooperationspartner für sein Tiefdruckgeschäft. "Wir führen wie die anderen Wettbewerber auch Sondierungsgepräche über Kooperationsmöglichkeiten für unsere Tiefdruckereien", bestätigte eine Sprecherin von Europas größtem Zeitungskonzern ("Bild", "Welt") am Dienstag einen Bericht des "Handelsblatt".

Vor allem beim Einkauf von Papier und bei der Akquise neuer Kunden würde sich eine Zusammenarbeit lohnen und Kosten sparen. Spekulationen, Springer wolle sich ganz vom Tiefdruckgeschäft trennen, wies die Sprecherin allerdings zurück: "Ein Verkauf steht überhaupt nicht zur Diskussion."

Springer betreibt zwei Tiefdruckbetriebe in Ahrensburg und Darmstadt mit rund 1.400 Mitarbeitern. Europäischer Marktführer ist der Bertelsmann-Konzern mit seiner Sparte Arvato. Das "Handelsblatt" berichtete, neben Arvato sei auch die Gruppe Schlott Sebaldus aus Freudenstadt als Kooperationspartner für Springer im Gespräch. Die Sprecherin des Springer-Verlags wollte diese Namen nicht kommentieren. (APA/Reuters)

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