Palm will mit dramatischen Preisnachlässen verlorenes Terrain gut machen

4. Februar 2003, 12:37
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Modelle Tungsten T, m515 und m130 billiger

Der weltgrößte Hersteller von Taschencomputern, Palm, will seinen Absatz durch dramatische Preisnachlässe ankurbeln. "Wir werden eine aggressive Preispolitik machen", sagte der Chef der Palm Solution Group, Todd Bradley, der "Berliner Zeitung".

Minus 25 Prozent

Mit dem Preisschnitt will der Marktführer verlorenes Terrain wieder gut machen.

Betroffen von den Preissenkungen sind die High-End-Modelle Tungsten T (neuer Preis: 474 Euro) und Palm m515 (neuer Preis: 352.50 Euro).

Mit einem Preisnachlass von rund 300 auf 235.60 Euro für den m130 sollen zudem neue Nutzer für die digitalen "Organizer" gewonnen werden.

Verkauf von Taschencomputern weltweit gesunken

Der Verkauf von Taschencomputern war im vergangenen Jahr nach Angaben des Marktforschungsinstituts Gartner Dataquest weltweit um 9,1 Prozent auf 12,1 Millionen Stück gesunken. Als Hauptgrund für den Nachfragerückgang machten die Marktforscher den weiterhin zögerlichen Einsatz der Geräte in Unternehmen aus.

Marktanteil von 36,8 Prozent

Mit einem Marktanteil von 36,8 Prozent (2001: 38,1 Prozent) und weltweit 4,4 Millionen verkauften Taschencomputern konnte sich der Branchen-Pionier Palm jedoch an der Spitze behaupten. Auf Platz zwei lag Hewlett-Packard mit 13,5 Prozent Marktanteil (2001: 16,9 Prozent), gefolgt von Sony mit 11 Prozent (2001: 3,8 Prozent). (APA)

  • Der Tungsten T von Palm.

    Der Tungsten T von Palm.

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