Hewlett-Packard will drei Milliarden Dollar einsparen

2. Februar 2003, 20:39
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Neuer Megakonzern sieht bei IT-Services größte Wachstumschancen

Düsseldorf - Der neue Megakonzern aus den fusionierten US-Computer-Unternehmen Hewlett-Packard (HP) und Compaq will in diesem Jahr rund drei Milliarden Dollar (2,7 Milliarden Euro) einsparen. Der zusammengeschlossene Konzern wolle damit das ursprüngliche Ziel der Fusion - eine Einsparung von 2,5 Milliarden Dollar im Jahr 2003 - übertreffen, sagte Unternehmenschefin Carly Fiorina dem "Handelsblatt" (Montag-Ausgabe).

Fiorina stellte klar, dass sie keine schwachen Geschäftsbereiche auf Kosten der starken subventionieren werde: "Sollten wir feststellen, dass wir ein Geschäft betreiben, in dem wir nicht profitabel werden können, werden wir auch einen Rückzug aus diesem Bereich in Betracht ziehen." Die größten Wachstumschancen für den Computerkonzern sehe sie bei den IT-Services.

Nach monatelangem heftigen Streit bei HP hatte der fusionierte Konzern, der den Namen Hewlett-Packard trägt, im vergangenen Mai offiziell seine Geschäfte aufgenommen. Die Fusion mit Compaq war von Walter Hewlett, Sohn des HP-Mitbegründers Bill Hewlett, heftig bekämpft worden. Er scheiterte jedoch sowohl vor Gericht als auch bei der Aktionärsabstimmung mit seinem Widerstand.(APA)

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