Neue Chefin am Institut für europäische Integrationsforschung

15. Februar 2008, 17:59
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Politikwissenschafterin Gerda Falkner will Integrationsforschung auf Akademie der Wissenschaften eine neue Ausrichtung geben

Wien - Die Politikwissenschafterin Gerda Falkner ist die neue Direktorin des Instituts für europäische Integrationsforschung (EIF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) in Wien. Das teilte die ÖAW in einer Aussendung am Freitag mit. Falkner folgt Sonja Puntscher-Riekmann nach, die als Professorin und Vizerektorin an der Universität Salzburg ihren Arbeitsschwerpunkt gänzlich nach Salzburg verlegt.

Neue Ausrichtung der Integrationsforschung

Falkner kündigte an, mit der vergleichenden Analyse von Politikfeldern die europäische Integrationsforschung am ÖAW-Institut neu ausrichten zu wollen. Die Wissenschafterin kann auf internationale Erfahrung verweisen, so war sie etwa in Belgien, Großbritannien und Deutschland tätig. "Mich hat ein häufiger Wechsel zwischen Forschung im Inland und Ausland einerseits sowie zwischen universitärer und außeruniversitärer Forschung andererseits geprägt. Man sieht dadurch besser, welche Qualitätsstandards anderswo gesetzt werden und wie international Exzellenz erreicht wird", sagte die neue EIF-Chefin.

Leiterin der Abteilung Politikwissenschaft am IHS

Falkner studierte Politikwissenschaft in Verbindung mit Kommunikationswissenschaft und Ökonomie an der Universität Wien. Zuletzt war sie Leiterin der Abteilung Politikwissenschaft am Institut für Höhere Studien (IHS), diese Position wird sie auch noch bis August 2008 ausüben.

Inhaltlich konzentrierte sich Falkner auf Themen wie Kompetenzen in der EU und ihren Nationalstaaten oder "Zusammenarbeit von öffentlichen und privaten Akteuren auf Ebene der Europäischen Union". Auch untersuchte sie, inwieweit geschriebenes EU-Recht in den Mitgliedstaaten umgesetzt wird. (APA)

 

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