SPD vernimmt "Signal der Unzufriedenheit"

2. Februar 2003, 21:05
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Bulmahn : "Die Bundesregierung hatte einen schwierigen Start" - Bartling: Ausmaß der Verluste "unerwartet"

Hannover/Wiesbaden - Die deutsche Bildungsministerin und niedersächsische SPD-Landesvorsitzende Edelgard Bulmahn (SPD) hat "eine klare Niederlage" der SPD bei den Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen eingestanden. "Wir nehmen das Signal der Unzufriedenheit auch sehr ernst", sagte Bulmahn am Sonntagabend in der ARD. Die Ursachen sollten am Montag bei Beratungen in den Gremien analysiert werden. Bulmahn sagte auch, die Bundesregierung habe "wirklich einen schwierigen Start" gehabt. Die Menschen in Deutschland seien sehr beunruhigt über die Wirtschaftslage.

Ausmaße der Niederlage "unerwartet"

Auch der niedersächsische Innenminister Heiner Bartling (SPD) sprach von einer schweren Niederlage für die SPD, die er in dieser Form längst nicht erwartet habe. Die niedersächsische SPD habe "Wind von der Bundespolitik" bekommen, aber selbst auch Fehler gemacht, sagte er im ZDF. (APA/AP)

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