Mindestens 40 Tote bei Bahnunglück in Simbabwe

1. Februar 2003, 20:07
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Güterzug fing nach Kollision Feuer

Harare - Beim Zusammenstoß zweier Züge sind in Simbabwe mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. Wie der staatliche Rundfunk berichtete, wurden außerdem etwa 60 Personen verletzt, als ein Personenzug in der Nacht zum Samstag im Nordwesten des Landes frontal auf einen Güterzug fuhr. Der Güterzug hatte eine brennbare Flüssigkeit geladen und fing sofort Feuer.

Noch Stunden nach dem Unglück um 03.00 Uhr in der Nacht bemühten sich Rettungskräfte, eingeschlossene Passagiere aus den schwer beschädigten Wagen zu befreien. Verkehrsminister Witness Mangwende fuhr zur Unglücksstelle nahe der Bergarbeiterstadt Hwange, um die Ermittlungen zur Ursache zu leiten.

Der Minister machte menschliches Versagen für das Unglück verantwortlich. Nach Angaben von Mangwende wurden offenbar die Signale falsch gestellt, so dass beide Züge auf demselben Gleis fuhren. Der Personenzug war auf dem Weg zu den weiter nördlich gelegenen Viktoria-Fällen. (APA/AP)

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