Humer weist "Diffamierungen" zurück

3. Februar 2003, 14:42
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Palmers-Chef verlangt aktienrechtliche Sonderprüfung und "völlige Rehabilitation"

Wien - Palmers-Chef Rudolf Humer hat die im Zusammenhang mit der Diskussion um den Palmers-Konzern gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurückgewiesen und "völlige Rehabilitation" verlangt. Zu diesem Zweck werde er umgehend eine aktienrechtliche Sonderprüfung zur endgültigen Entkräftung sämtlicher Vorwürfe einfordern, kündigte Humer heute, Freitag, Abend in einer Presseaussendung des Konzerns an.

Humer hält darin fest, "dass er als Vorstandsvorsitzender der P Beteiligungs AG (Holding) weiter tätig bleibt und sich lediglich wie geplant aus dem Vorstand der Palmers AG in den Aufsichtsrat zurückzieht. Aus seinen Aufsichtsratsfunktionen wird Rudolf Humer - wie bisher - die Geschicke der Palmers Gruppe als Aktionär und Kontrollorgan tatkräftig begleiten."

Mit Nachdruck weist der Palmers-Chef "sämtliche in der Öffentlichkeit ausgetragenen Diffamierungen zurück". Gerüchte zu seiner Person würden "bereits seit einiger Zeit einem Teil der Aktionäre zugespielt". Die Überprüfung dieser Gerüchte habe "stets eindeutig ergeben, dass sämtliche Vorhalte jeglicher Grundlage entbehren". Dieses Ergebnis sei, so die Aussendung, allen Aktionären bekannt.

"Bezeichnenderweise" habe sich bisher niemand als Urheber der Diffamierungen bekannt. Damit entziehen sich die Urheber "vorläufig jeder Möglichkeit einer rechtlichen Verfolgung. Es liegt der Schluss nahe, dass von den Urhebern dieser Kampagne das Unternehmenswohl in Schädigungsabsicht zugunsten persönlicher Profilierung geopfert wird. Diese Vorgangsweise ist aufs schärfste zu verurteilen", so die Pressemitteilung. (APA)

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    Rudolf Humer

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