Warum Frauen leichter frieren

3. Februar 2003, 11:18
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Östrogene steuern die Durchblutung

Frankfurt/Main - Die weiblichen Geschlechtshormone sind schuld daran, dass Frauen leichter frieren als Männer. Wie der Mediziner Johannes Wagner in der Apothekenzeitschrift "Gesundheit" berichtet, ist die Durchblutung bei Frauen hormonbedingt an den Körperenden störanfällig.

Bei kaltem Wetter setzt sich im weiblichen Körper dem Bericht zufolge ein komplexer Mechanismus in Gang, der neben der fehlenden Muskelmasse für das leicht einsetzende Fröstelgefühl verantwortlich ist.

Östrogene fördern Durchblutung

Demnach halten die weiblichen Geschlechtshormone, die Östrogene, die Blutgefäße weit und sorgen so prinzipiell für eine gute und wärmefördernde Durchblutung. Je niedriger aber die Außentemperatur, desto größer wird an den Körperenden der Wärmeverlust.

Da eine konstante Kerntemperatur im Hinblick auf eine Schwangerschaft biologisch gesehen oberste Priorität hat, wird an kalten Tagen zusätzlich die Blutzufuhr zu den nach außen gerichteten Körperteilen gedrosselt und sorgt für kalte Hände, Füße, Nasen und Ohren. (APA/AP)

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