Warum hält Volkes Meinung Studenten für faul ...

16. Juli 2007, 13:21
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... wenn andererseits die größte Ehrfurcht vor Titeln herrscht? Ein österreichisches Paradoxon

Ein Mysterium der österreichischen Wesensart (oder gibt's das auch anderswo ...?):

Teil Eins - wie die meisten Studierenden aus eigener leidvoller Erfahrung wissen, scheint sich im Sprachzentrum hinter Volkes Stimme eine feste Verknüpfung zwischen den Begriffen "Student" bzw. "Studentin" und dem Attribut "faul" einbetoniert zu haben. "Faul" kann dabei auch durch elaboriertere Phrasen ersetzt werden: Liegen uns eh nur auf der Tasch'n oder geht's erst mal arbeiten, dann redmer weiter und ähnliches belegen dabei die vorderen Plätze der Ressentiment-Charts.

Teil Zwei des Paradoxons: die kratzfüßige Ehrfurcht vor "der Frau Doktor", "dem Herrn Professor" und sonstigen per Studium erworbenen Titeln - ein Krankheitsbild von unzweifelhaft österreichischem Zuschnitt.

Man fragt sich doch: müsste man darin nicht einen klitzekleinen Widerspruch orten? Wir bitten um Erklärungen. (red)

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    Verzerrte Wahrnehmung

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