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Die rechtlichen Auseinandersetzungen rund um das Thema "Verlinkungen" haben in der jüngsten Vergangenheit einen drastischen Anstieg erfahren. Für kommerzielle Angebote bedeutet das meist verbotene Linken direkt auf einen Artikel einen Werbeverlust, da Banner und sonstige Advertorials häufig nur auf den Startseiten aufgehen. Ebenfalls problematisch wird es wenn der Inhalt einer fremden Webseite auf der eigenen Homepage so dargestellt wird, als ob es sich um eigenen Content handelt.
Basis des Internet
In letzter Zeit finden sich aber nicht nur bei kommerziellen Seiten so genannte "Linking Policies", die eine Verlinkung nur nach vorher erfolgter Genehmigung des Betreiber erlauben. Für viele Fachleute stellt das "Verbot einen Link zu setzen" einen tiefen Einschnitt in die Grundfeste des Internet dar. Immerhin stellt das schnelle hin und her springen zwischen einzelnen Inhalten den Wesenszug des WWW dar.
Don`t Link
Schon seit einiger Zeit kämpft David Sorkin, Rechtsprofessor an der "John Marshall Law School" in Chicago mit seiner Webseite Don't Link gegen seiner Meinung nach "stupid linking policies". Nun hat auch ein deutscher Student der Rechtswissenschaften eine Liste der dümmsten Link-Policies im deutschsprachigen Raum gesammelt. Diese Liste findet sich auf der Webseite Links & Law. Hier finden sich Banken, Zahnärzte, Hersteller von Tiefkühlkost und der bewegungswissenschaftliche Anthropologie e.V. Auch einige Beispiele aus Österreich lassen sich hier nachlesen.(red)
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