"Silicon Alps" geplant

31. Dezember 2002, 11:07
posten

Export des südösterreichischen Mikroelektronikclusters über die Grenze

Der seit dem Jahr 2000 in Kärnten und der Steiermark beheimatete Cluster für Mikroelektronik geht im Zuge der EU-Osterweiterung über die Grenze. Geplant ist, Unternehmen aus Ungarn und Slowenien in die Kooperation aufzunehmen und sich international unter der Dachmarke "Silicon Alps" zu vermarkten, erklärt Markus Flach, Geschäftsführer der Microelec- tronic Cluster GmbH. In Ungarn sind es vor allem die Flextronics und IBM gehörenden Werke, die zu dem Verbund passen. In Slowenien will man mit Firmen zusammenarbeiten, die im Rahmen des slowenischen Automobil-Clusters einen Mikroelektronik-Anstrich haben.

Organisation

Derzeit sind in dem Cluster 80 Betriebe mit ihren Ausbildungseinrichtungen und Forschungszentren organisiert. Mit 8000 Mitarbeitern werden rund 900 Mio. Euro umgesetzt; der Exportanteil liegt bei 90 Prozent. Als Forschungsthemen hat der Cluster "Reinraumtechnik", "E-Diagnos- tics" für die Wartung von Anlagen in Halbleiterfabriken sowie "Packaging" (Chiparchitektur). (ruz/DER STANDARD Printausgabe 31.12./1.1.)

  • Bild nicht mehr verfügbar
Share if you care.