Ried bezwingt den GAK

30. Juni 2000, 18:01

In der zweiten Halbzeit drehten die Oberösterreicher das Spiel noch um

Ried - Der SV Ried beendete am Samstag mit dem 3:1 in heimischer Umgebung seine unglaubliche Negativserie gegen den GAK, war er doch seit 8. März 1997 elf Spiele in Folge (neun Niederlagen, zwei Remis) sieglos geblieben, wobei ihm nicht ein einziger Torerfolg gelungen war. Mit diesem bemerkenswerten Erfolg festigten die Innviertler in der letzten Runde vor der Winterpause ihren vierten Platz unmittelbar hinter Titelverteidiger Sturm, der am Dienstag gegen Rapid zum Jahresausklang ins Schwarzenegger- Stadion bittet.

Zunächst schien aber wieder alles für die Grazer zu laufen, schoss doch Tutu in der 34. Minute nach Vorarbeit von Amerhauser das 1:0 für die Gäste, obwohl die Oberösterreicher durch Villa, Hiden, Angerschmid und Pamic schon mehr Chancen hatten. Allerdings hatte Tutu in der 24. Minute eine Riesenmöglichkeit ausgelassen.

Nach der Pause drehten die Hausherren, die in dieser Saison in Ried u.a. immerhin schon Tirol, Sturm und Rapid geschlagen haben, das Match um. Mit dem eingewechselten Anicic kam Schwung in die Aktionen und schließlich fielen auch die Tore. So durch den ebenfalls neu ins Spiel gekommenen Ramakic bei seiner ersten Ballberührung mit seinem ersten Bundesliga-Treffer in der 69. Minute zum 1:1. Durch Villa, der nach einem Freistoß von Anicic in der 75. Minute erfolgreich war und durch einen Weitschuss von A. Jank in der 82 zum Endstand. Die Konter der Grazer, die in ihren jüngsten fünf Spielen elf Punkte geholt und nur ein Gegentor kassiert hatten, blieben hingegen erfolglos.


SV Ried - GAK 3:1 (0:1). Ried, 4.000, Sedlacek.

Torfolge: 0:1 (34.) Tutu 1:1 (69.) Ramakic 2:1 (75.) Villa 3:1 (82.) A. Jank

Ried: Oraze - Lesiak - A. Jank, Steininger - Rothbauer (50. Anicic), Glasner, Angerschmid, Markus Hiden - Brunmayr (83. Broser) , Lauwers (68. Ramakic), Villa

GAK: Almer - Pötscher, Ehmann, Sick, Hartmann - Ramusch, Ceh (77. Aloisi) , Kulovits, Amerhauser - Tutu, Pamic (70. Standfest)

Gelbe Karten: Pamic, Kulovits, Ceh

(APA)

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