Neue Mittel im Kampf gegen Handy-Strahlung

17. Dezember 2002, 10:08
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Schirmkappe soll mögliche Gefahrenpotentiale entschärfen und den Kopf schützen

Ein neues Mittel im Kampf gegen die Strahlung von Mobiltelefonen wird nun im Internet angeboten. Der deutsche Erfinder Wolfgang-Josef Gees hat das so genannte Phone-Cap entwickelt. Diese Schirmkappe soll mit einem speziellen Innenfutter den menschlichen Kopf vor den Abstrahlungen schützen.

Vorsorge oder Panikmache?

Die Meinungen der Wissenschaftler zum Thema Handy-Strahlung reichen von "nicht relavant" bis zu "gefährlich". Einen Beweis für oder wider die Gefahren durch die Strahlung von Mobiltelefonen gibt es derzeit nicht. Viele Studien zum Thema lassen je nach Ansichtssache verschiedene Interpretationmöglichkeiten offen. Sicher ist nur, dass das Geschäft mit der "Vorsorge" boomt und blüht.

Von Jeans bis zu Kappen

Die Palette der "Schutzmechanismen" reicht dabei von den so genannten "Ohm-Zeichen", die an oder in elektrischen Geräten angebracht, den Menschen vor der schädlichen Strahlung schützen sollen, über Jeans - der amerikanische Hersteller Levis bietet eine speziell abgeschirmte Hose in den USA bereits an - bis hin zu den neuen Schirmkappen.

Spezielle Isolierung

Das "Phone-Cap" bietet ein spezielles Innenfutter in der Kappe, das den Kopf des Trägers vor der Strahlung schützen soll. In den Stoff wurden feine Kupferfäden mit Silberauflage eingearbeitet. Ein integrierter Ohrschutz kann bei Bedarf aus der Schirmkappe herausgeklappt werden und soll zusätzliche Sicherheit bringen. Das "Phone-Cap" ist waschbar, in sechs Farben erhältlich und kostet rund 30 Euro.(red)

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    Der Erfinder des Phone-Cap Wolfgang-Josef Gees.

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