Weibliche Rollenbilder in der Popkultur

16. Dezember 2002, 13:50
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Neues Magazin fiber sieht sich als "Werkstoff für Feminismus und Popkultur"

Wien - Als "Werkstoff für Feminismus und Popkultur" versteht sich das neue Magazin "fiber", dessen erste Ausgabe seit Kurzem in ausgewählten Buchhandlungen zum Preis von drei Euro erhältlich ist. Die sieben Herausgeberinnen wollen sich in dem drei Mal jährlich erscheinenden Magazin kritisch mit Rollenbildern auseinander setzen, die Frauen im Bereich der Popkultur zugeschrieben werden. Herausgeben wird der Titel vom Verein nylon als Nachfolgeprojekt des gleichnamigen Magazins.

Illustriert mit Arbeiten junger bildender Künstlerinnen

"'fiber' möchte Frauen als Akteurinnen wahrnehmen und ihnen Präsenz verleihen", heißt es im Editorial. Der Innenteil etwa ist reserviert für die Arbeiten junger bildender Künstlerinnen. In der ersten Ausgabe werden Bilder der Oberösterreicherin Gudrun Fürlinger präsentiert. Außerdem nehmen Porträts von kreativen Frauen breiten Raum ein. Weitere Themen der ersten Nummer sind unter anderem weibliche HipHop-MCs, Frauen im DJ-Betrieb, "Drag Kings" in Berlin und diverse Rubriken, etwa zu "Körperfunktionen" oder "vergessenen Spielen" aus der Kindheit. (APA)

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