Raue Zeiten für die Haut

19. Dezember 2002, 14:01
posten

Für die Haut brechen raue Zeiten an: draußen Kälte, drinnen trockene Heizungsluft. "Kalte Cremes" schützen.

Die großen Temperatursprünge zwischen der kalten Winterluft und überheizten Räumen machen dem größten Organ des Menschen zusätzlich zu schaffen. Es muss jetzt Schwerstarbeit verrichten. Ohne Pflege kann die Haut spröde werden, spannen und jucken. Höchste Zeit, auf "winterfest" umzustellen.

Für Wintersportler und andere Freiluftfanatiker sind so genannte Cold Creams zu empfehlen. Diese "kalten Cremes" sind fetter und enthalten weniger Wasser als eine reine Feuchtigkeitspflege. Durch das Plus an Lipiden wird die Haut vor dem Austrocknen geschützt. Besonders geeignet sind sie für empfindliche und trockene Haut, ansonsten sollte man sie nur als echtes "Frostschutzmittel" bei längerem Aufenthalt im Freien verwenden.

Prinzipiell ist es nicht nötig, die Gesichtspflege im Winter komplett umzustellen. Meist reicht es schon, von leichten Lotionen und Gels auf eine reichhaltigere Tages- oder Nachtcreme umzustellen, um der Haut den nötigen Schutz und viel Pflege zukommen zu lassen.

Vorsicht geboten ist in der kalten Jahreszeit bei Präparaten, die viel Vitamin A enthalten. Retinol wird wegen seiner hautverjüngenden Eigenschaften in Anti-Aging-Produkten verwendet. Mit einem leichten Peelingeffekt - es trägt dazu bei, dass die obersten Hautzellen schneller abgeschilfert werden - macht es aber auch sensibel für Einflüsse von außen. (apa/red)

  • Artikelbild
    photodisc
Share if you care.