Christbaumverkauf in Wien

11. Dezember 2002, 14:59
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550 Verkaufsstellen - die meisten Bäume stammen aus Österreich - einige werden aus Dänemark eingeführt

Wien - Die Weihnachtsfeiertage rücken näher, bald startet auch der Christbaumverkauf: Ab 14. Dezember können an 550 Standorten in Wien frisch gefällte Nadelgehölze erworben werden. Experten des Wiener Marktamtes schätzen, dass in der Bundeshauptstadt heuer rund 160.000 Fichten, Tannen und Föhren auf dem Markt kommen.

Der Großteil davon, ca. 110.000 Bäume, stammt stammt aus heimischen Forsten, und zwar vor allem aus der Steiermark und Niederösterreich. Der Rest des Wiener Christbaumbedarfs wird importiert, und zwar vorwiegend aus Dänemark. ´

Am günstigsten sind Fichten

Der Preis hängt laut Rathauskorrespondenz vom Alter des Baumes, der Regelmäßigkeit der Äste und der Dichte der Astreihen ab. Heimische Tannen kosten zwischen zehn und 30 Euro pro Laufmeter. Für Blaufichten werden zwischen sieben und 14 Euro verlangt. Am günstigsten sind Fichten. Sie kosten zwischen vier und acht Euro pro Laufmeter. Für lebende Christbäume wird ein Aufschlag bis zu 100 Prozent verlangt.

Kontrolle

Laut Konsumentenschutzstadträtin Renate Brauner (S) sind 550 Marktplätze in Wien für den Christbaumverkauf gewidmet. 350 Plätze werden vom Marktamt organisiert, 200 weitere Verkaufsplätze sind auf Privatgrundstücken und Baumärkten untergebracht. Das Marktamt sorgt auch für umfassende Kontrollen: Es werde minutiös darauf geachtet, ob etwa die Preisauszeichnung stimmt oder die erforderlichen Messlatten zum Bestimmen der Baumgröße vorhanden sind, hieß es. (APA)

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