Großbritannien veranstaltet ersten Cyber-Crime-Kongress

10. Dezember 2002, 10:29
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"National Hi-Tech Crime Unit" setzt sich für sicheres digitales Umfeld ein

Die National Hi-Tech Crime Unit (NHTCU) und AKJ Associates veranstalten derzeit den ersten E-Crime-Kongress Großbritanniens. Von 9. bis 11. Dezember befassen sich Vertreter von Universitäten, Unternehmen und öffentlichen Stellen mit Themen wie Cyber-Terrorismus, Hacking und Computerviren als Gefahrenquellen im Bereich der Online-Information. Die weltweit wachsende Abhängigkeit von Informationssystemen und Netzwerken stelle Organisationen im öffentlichen und privaten Sektor immer stärker vor die Gefahr des Verlustes von Anlagewerten, Umsatz und Reputation sowie Anleger und Investoren. Diese Entwicklung könne bis zum völligen wirtschaftlichen Ausfall führen, so die NHTCU.

Profit

Über den Weg des Internets könne die organisierte Kriminalität bei einem geringen Risiko einen hohen Profit schlagen, so Len Hynds, Geschäftsführer der NHTCU. Der Kongress biete der Regierung, der Industrie und der Exekutive die Möglichkeit, effektive Partnerschaften aufzubauen und somit ein geschütztes digitales Umfeld zu schaffen.

Idee

Die Idee zur NHTCU wurde im November 2000 als Teil der National Hi-Tech Crime Strategy ins Leben gerufen, die Unit selbst wurde im April 2001 auf nationaler Basis gegründet. In Großbritannien befasst sie sich als erste Exekutivbehörde mit der Bekämpfung von computerbasierten Verbrechen. (pte)

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