Star Trek goes Linux

10. Dezember 2002, 09:21
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Spezialeffekte des neuen Abenteuers "Nemesis" entstanden zur Gänze auf Open Source-Rechnern

Laut einem Bericht des Linux Journal wurden die Spezialeffekte des kommenden Star Trek-Abenteuers "Star Trek: Nemesis" zur Gänze auf Linux-Rechnern erstellt.

Erste Erfolge bereits 1997

Für die Spezialeffekte zeichnet das kalifornische Filmstudio Digital Domain mit dessen Software D2 verantwortlich. Bei "Star Trek: Nemesis", das in den USA am 13.12.2002 in die Kinos kommen soll, wurde Linux Wie Judith Crow, technischer Direktor des auf Spezialeffekte spezialisierten kalifornischen Filmstudios "Digital Domain" (D2), in einem Interview mit dem Linux Journal erzählt, entstanden die Spezialeffekte der neuen Star Trek Episode "Nemesis" komplett auf Linux-Rechnern. Die Open Soure-Software wurde dabei sowohl in den Renderfarmen als auch auf den Workstations eingesetzt. Bereits im Jahr 1997 konnte Linux in Hollywood erste Erfolge feiern - damals wurden die Spezialeffekte von "Titanic" mit Open Source-Rechnern gerendert.

Photoshop fehlt

Im Interview mit dem Linux Journal erklärte Judith Crow, technischer Direktor von Digital Domain, dass IRIX SGI-Maschinen zum Rendern eingesetzt wurden. Durch die Verfügbarkeit der Composer-Software "NUKE" für Linux wurde das freie Betriebssystem schließlich auch auf den Desktops des Studios eingesetzt. Laut Crow schmerzt es allerdings, dass es momentan kein mit Photoshop vergleichbares Werkzeug für Linux gäbe. Projekte wie etwa "Film Gimp" seien zwar bereits ein Schritt in die richtige Richtung, doch dies sei noch nicht ausgereift genug, so Crow.(red)

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