Gefahr durch "Out-of-office"-Mails

6. Dezember 2002, 12:58
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Britische Corporate IT Forum warnt Unternehmen und deren Mitarbeiter vor zu viel Informationen in ihren Abwesenheits-Nachrichten

Das britische The Corporate IT Forum (tif.) warnt vor zu viel Information in "Out-of-office"-Mails. Unternehmen und ihre Mitarbeiter sollten darauf achten, was in den Auto-Reply-Mails zu finden ist, da diese Informationen von Kriminellen missbraucht werden könnten.

Handel mit Mail-Adressen

Laut Aussagen des tif. soll es in einschlägigen Kreisen einen regelrechten Handel mit den Mail-Adressen von Unternehmensmitarbeitern geben. Die Urlaubsmeldungen, die nach dem Anschreiben der Mail-Adresse an den Verteiler zurückgeliefert werden, sollen Kriminellen die Abwesenheitszeiten der Mitarbeiter und somit den besten Zeitpunkt für einen Einbruch verraten. Besonders die Weihnachtsfeiertage gelten laut tif. als gefährliche Zeit.

Keine konkreten Hinweise

Allerdings liefert das tif. keine konkreteren Hinweise oder gar bereits beobachtete und dokumentierte Fälle. Zwar dürfte es sich durchaus um ein Sicherheitsproblem handeln, allerdings wohl eher nur für Kleinbetriebe oder Einzelunternehmer, von denen die Täter in einer Art Datenbank auch die Adresse zuordnen können. Immerhin stellt die tif.-Warnung wenigstens eine kleine Orientierungshilfe dar, da die Anwender so vielleichz genauer überlegen welche und wie viel Informationen in einer "Out-of-office"-Reply zu stehen hat.(red)

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