Immer noch Fragen offen

4. Dezember 2002, 15:00
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Prozess der Giftbildung im Wesentlichen geklärt - Details allerdings noch nicht genau erforscht

Wien - "Wir versuchen zusammen mit den Erzeugern, dem Entstehen von Acrylamid auf die Spuren zu kommen", erklärte Hubert Erhart von der österreichischen Ernährungsagentur. Dies beschreibe auch die Probleme, die Wissenschafter mit der Substanz haben, die im Verdacht steht, Krebs zu erregen.

Wenn Stärke und höhere Temperaturen im Spiel sind, bildet sich die chemische Substanz, so Erhart. Die Details seien allerdings noch nicht genau erforscht. So enthalten manche Kartoffelchips viel Acrylamid, während andere Produkte wieder einen sehr geringen Anteil haben. Laut der Ernährungsagentur könne auch die Lagerung der Kartoffeln für die Unterschiede verantwortlich sein.

Außer in gegarten Speisen ist Acrlyamid fast überall zu finden, sogar in der Brotrinde, hieß es. Panik sei aber fehl am Platz, so Erhart. Er rät zu gesunder und ausgewogener Ernährung. (APA)

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